Anliegen

Die Gesellschaften der Menschen und ihre Beziehungen mit der Natur scheinen mir in einem bedrohlichen, vor allem aber nicht verantwortbaren Zustand zu sein. Die weltweiten Zerstörungen an Mensch und Natur sind kaum erträglich. Es besteht tief greifender Handlungsbedarf: Ich gehe davon aus, dass die Menschen die alleinige Verantwortung tragen bei der Gestaltung ihrer Gesellschaftsordnungen sowie bei allem, was aus diesen folgt. Neben dieser weltpolitischen Verantwortung erlebe ich intensiv die Schönheit der Natur und der menschlichen Kulturen, ihren beglückenden Reichtum. Die Diskrepanz zum Hässlichen, welches die Menschen verursachen, ist umso schmerzhafter. Die reichen Demokratien scheinen mir deutlich in der Verantwortung, in eine neue, postmaterielle Kultur zu gelangen.

Meine Erfahrung aus 50 Jahren engagierten (Berufs-)Lebens: Es gibt nicht sehr viele Utopisten. Es sind jene, welche sich der „Skulptur von Wolken“ widmen. Es gibt noch weniger Visionäre. Diese holen die Wolken auf die Erde, sie erden sie – wie der Bildhauer aus einem inneren Bild eine materielle, irdische Skulptur aus Stein meisselt oder aus Holz schnitzt. Als sozialpolitischer Visionär beachte ich die Lage der Gesellschaft, ihre Geschichte, ihren Entwicklungsprozess. Wenn ich nach Lösungsansätzen zur Gestaltung der Zukunft suche, fühle ich mich geerdet, nicht abgehoben, nicht schwebend. Und eine tiefe Liebe zur Menschheit und zur Welt hat sich in mir entwickelt, weg von Wut und Schmerz, … es brauchte gut 50 Jahre Reifung dazu …

Deshalb gründe ich mit Menschenklang diese Internetseite. Mir liegt daran, Visionen in die Welt zu bringen und so einen Beitrag dafür zu leisten, dass wir Menschen unser Zusammenleben auf der Erde schöner und lebensdienlicher gestalten. Wir haben die Freiheit dazu! Postmaterialismus erscheint mir als sinnvoller nächster Schritt soziokultureller Evolution in den reichen Ländern.

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